Was heißt "Solidarische Landwirtschaft"?

Die Idee:

Verbraucher und Landwirt sind ein Team:

  • Der Landwirt produziert gesundes Biogemüse für die Solawi-Mitglieder
  • Gemeinsam tragen wir Risiko und Verantwortung

Warum Solawi?

In der konventionellen Landwirtschaft trägt der Landwirt das Risiko von Anbau, Ernte und Vermarktung alleine. Ernteausfälle oder niedrige Markt-Preisen können kleinere Betriebe gefährden.

Die Folgen in der Landwirtschaft:

  • Monokulturen, Massentierhaltung, Industrialisierung
  • Alte Nutztierrassen verschwinden
  • Alte Gemüsesorten verschwinden
  • Abhängigkeit von Konzernen und deren Hybride
  • Gemüse das nicht der Norm entspricht landet auf dem Müll
  • Weite Transportwege

Vorteile der Solidarischen Landwirtschaft

  • Der Landwirt / Gärtner kann frei von marktwirtschaftlichen Zwängen nachhaltig sein Land bewirtschaften.
  • Alte nicht so leistungsstarke Nutztiere und Nutzpflanzen können so erhalten werden.
  • Wir essen auch Gemüse das nicht der Norm entspricht
  • Wir sind Teil von Arbeitsabläufen und können uns einbringen
  • Wir erhalten frische regionale Lebensmittel, die in Bad Waldsee wachsen
  • Wir stärken die Vielfalt unserer Region

Mehr Informationen zur Solidarischen Landwirtschaft unter: 
www.solidarische-landwirtschaft.org

 

Über uns

Die Solawi Bad Waldsee wurde im März 2014 gegründet.

Wir sind momentan eine Gruppe von Menschen, die insgesamt 42 Anteile halten und mit ihrer Mitgliedschaft, Ideen, gemeinsamen Arbeitseinsätzen, Freude an regionaler Ernte, das Prinzip Solawi leben.

Unser Solawi-Acker befindet sich auf dem Hof der Familie Wild, den Betreibern des Bio-Milchviehbetriebs in Unterurbach. Unsere zwei Gärtner, unterstützt durch die Solawi-Mitglieder, kümmern sich um das Wohl der Pflanzen und des Ackers.

Der Gemüseanbau des Solawi-Ackers ist in die bio-zertifizierte Landwirtschaft integriert.

 

Gemeinsam und solidarisch

Die solidarische Landwirtschaft ermöglicht die Schaffung eines neuen Vertrauens der Abnehmer in ihre Nahrungsmittel und zwischen den Menschen, die mit im Projekt dabei sind. Gemeinsam wollen wir Ideen in die Tat umsetzen, die ein nachhaltiges Miteinander zwischen Menschen und ihrer Umwelt erlebbar machen.

Es ist ein bewusster Schritt weg von

  • Globalisierung und Zentralisierung
  • menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Drittländer, die uns die niedrigen Preise ermöglichen.
  • Großzucht Tierhaltung
  • Überdüngung und Vernichtung der Natur
  • weiten Transportwegen – und dadurch resultierender Umweltverschmutzung
  • „Europäischer Norm“ und Nahrungsmittelvernichtung
  • Quantität statt Qualität
  • Abhängigkeit von Konzernen und deren Hybriden
  • Europäischen Subventionen, die langfristig Regionen und Landwirte schwächen

Wir wollen

„morgens vom Acker – mittags auf dem Tisch. Frischer geht’s nicht“

  • nachhaltigen Anbau
  • regionales, natürliches Gemüse
  • faire, reale Preise
  • kurze Transportwege
  • Gemüse wachsen sehen
  • gemeinsam ernten
  • Freude
  • Solidarität untereinander
  • und vieles mehr …

Mehr Informationen und andere Projekte zur Solidarischen Landwirtschaft unter: 
www.solidarische-landwirtschaft.org